Archiv der Kategorie: Bloggen

Neues vom Elfenbeinturm? Nein! – Ein Abgesang

Weit über ein Jahr ist seit meinem letzten Blogbeitrag vergangen. Damals, lang lang ist’s her, habe ich mal angekündigt, dass ich vermutlich noch einige Beiträge posten werde: ein paar nähere Infos zur Basiliusprüfung und so etwas wie das Inhaltsverzeichnis eines Director’s Cut des Elfenbeinturms.

Seither stehen diese Dinge auf meiner ewigen To-Do-Liste (auf der u.a. bereits seit fast zehn Jahren „Noten sortieren“ steht ;) ) und – man ahnt es bereits – bislang ist nichts passiert.

Und – sorry – es wird auch nichts mehr passieren, das habe ich jetzt entschieden, denn es blockiert mich und hält mich davon ab, überhaupt mal wieder etwas hier zu posten. Außerdem ist die ganze Geschichte um den Elfenbeinturm mittlerweile mental unglaublich weit weg. Und da bin ich überhaupt nicht böse drum.

Relativ lange Zeit wurde ich relativ sauer und angefressen, wenn die Sprache auf die Geschehniss rund um die Texterstellung des Bandes kam, und habe dann nichts geschrieben, weil ich entweder zu aufgebracht war und/oder Dinge in die Tastatur gehackt hätte, bei denen ich später bereut hätte, wenn sie nicht rückholbar in den Weiten des Web gestanden hätten.

Mittlerweile ist mir das Thema eigentlich nur noch gleichgültig und ich habe damit und zumindest momentan auch ziemlich mit der Welt Aventurien abgeschlossen. Ich hätte das selbst nicht gedacht eingedenk des Ausmaßes, das DSA und Aventurein lange Zeit in meiner Freizeitgestaltung hatte. Eine Anekdote mag meine eigene Überraschung verdeutlichen: In unserer wöchentlichen Rollenspiel-Runde kam die Sprache letztens auf Zauberschiffe und ich wollte einen DSA-Vergleich ziehen. Mein Autorenkollege Adrian (ebenfalls DSA-Veteran) und ich waren beide verdutzt, dass wir geraume Zeit brauchten, bis uns der Name Sulman al’Nassori einfiel.

Naja: Sic transit gloria mundi … oder so ähnlich.

Eine letzte Bemerkung zum Elfenbeinturm bzw. seiner Rezeption möchte ich mir allerdings dennoch nicht verkneifen: Es war mal wieder höchst auffällig, wie die „Feedback-(Un-)Kultur“ im Netz oft so läuft und sich die Rückmeldungen so über die unterschiedlichen Spielarten der elektronischen Kommunikation verteilten. Während in einigen Foren ja eher vernichtende Kritik zu dem Band den Tenor bildete, kam es in Rezi-Blogs eher zu gemäßigten Bewertungen. Durchweg positive Stimmen erreichten mich dagegen vor allem per eMail oder Foren-PN.

Ich überlasse da jedem mal seine eigenen Schlussfolgerungen, aber ich finde die allerorten zu beobachtende Entwicklung schon bedenklich, also wenn der Rant und der Shitstorm immer lauter ist als die gemäßigte Stimme und sich dieser Effekt selbst verstärkt, weil die schweigende oder leise Minderheit(?) sich nicht dem Hater-Trommelfeuer stellen will.

 

Ausblick

Was ich in meinem letzten Blogbeitrag angekündigt habe, ist eingetreten: Seit dem Elfenbeinturm habe ich nichts mehr für DSA geschrieben und werde es in absehbarer Zeit auch nicht tun. Es hieß ja mal, dass ich in einem der Orgabände die Magiergilden beschreiben sollte und obwohl Teiltexte auf meiner Festplatte schlummern, ist dieser Zug jetzt bereits lange abgefahren. Ich will nicht gänzlich ausschließen, jemals wieder in Sachen Aventurien in die Tasten zu hauen, aber dafür müssten sich einige Dinge deutlich ändern … und ich ne ganze Menge Metaplot nachholen: fast 2 Jahrgänge Aventurischer Bote liegen ungelesen im Regal.

Allerdings hoffe ich mit diesem Post meine Blog-Blockade (Blogade, muhaha) überwunden zu haben, denn ich will mal wieder bloggen!

In Splittermond habe ich meine neue Autoren-Heimat gefunden und nach Weltband und Grundregeln bin ich an einigen anderen Bänden kräftig am werkeln. Da warten noch eine Menge Designer’s Notes darauf, mal die Öffentlichkeit zu erblicken …

Möglicherweise werden dann auch endlich ein paar eher essayistische Texte über das Rollenspiel an sich fertig, die hier noch als Entwurf rumliegen. Doch ich will nichts versprechen, was ich dann (wieder) nicht halten kann.

Und damit schließt sich der Kreis zum Anfang: Ich möchte mich noch einmal bei allen geduldigen und Kummer gewohnten DSAlern entschuldigungen, die auf irgendwelche Elfenbeinturm-Ergänzungen gewartet haben. Aber mal ehrlich: Wirklich dran geglaubt habt ihr doch auch nicht mehr, oder?

Drei Tage Brei

Brei

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich gerade eine Weisheitszahn-OP hinter mir habe. Mittlerweile ist alles schon fast wieder gut und am Dienstag werden auch die Fäden gezogen, aber direkt nach der OP hatte ich recht strenge, was ich essen darf:

  • Keine feste Kost (um den Kiefer zu entlasten)
  • Nichts Heißes (um die Blutung nicht wieder anzuregen)
  • Keine Milchprodukte (wegen Infektionen durch Milchbakterien oder so?)

Nachdem mir klar geworden war, das nicht die Schnitt- sondern die Vereinigungmenge der drei Bedingungen gemeint war (der DSA-Spieler fühlt sich hier an das 16. von Rastullahs Gesetzen erinnert: nichts was lange Ohren hat, nichts was Schuppenhaut trägt und nichts was im Wasser lebt) sind recht viele Gerichte weggefallen, die ich mir vorher überlegt hatte, um die Tage zu überbrücken (z.B. alle Formen von Yoghurt mit …, mit denen ich mich in Zahnspangenzeiten durchgeschlagen hatte). Letztliche blieben zunächst nur Brei und Suppe – und zwar beides kalt!

Nach einigen Suppen habe ich dann ein Gericht entwickelt, dass schmackhaft genug war, um damit drei Tage überleben zu können. Weitere entscheidende Vorteile: geht schnell, Herd wird nicht benötigt, außer der Schale wird kein Geschirr (also Töpfe o.ä.) dreckig. Aus diesen Gründen will ich nicht zögern das Rezept mit meinen Lesern zu teilen:

Exotische Brei-Kaltschale

Zutaten:

  • 1/2 Beutel Kartoffelpüree-Pulver
  • 150 ml Apfelmus
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 ml Süße Thai-Chilisauce
  • Sojasauce
  • Knoblauch (granuliert)
  • Thai Curry (Pulver)
  • Garam Masala
  • Curry Malabar

Zubereitung:

Kartoffelpüree-Pulver in eine Schale oder einen tiefen Teller geben, mit gut einem halben Liter kochenden Wasser (z.B. aus dem Wasserkocher) übergießen und einrühren. Achtung: es wird etwas mehr Wasser genommen, als eigentlich beim jeweiligen Kartoffelpüree, da die Milch fehlt. Kurz quellen lassen, dann mit Olivenöl glatt rühren.

Als nächtes Thai-Chilisauce und Apfelmus unterheben und mit Sojasauce glattrühren, dann mit den Gewürzen nach Belieben würzen (nicht zu wenig Curry nehmen!). Ganz wichtig: Abkühlen lassen! Fertig.

 

Als ich dann noch meine Liebe für Instant-Götterspeise verfeinert mit Kirsch-Sirup entdeckt hatte, waren die Tage für mich kulinarisch gerettet.

Nachdem ich heute schon wieder Milchprodukte gegessen habe und mich morgen an feste Nahrung traue, geht wieder alles der Normalität entgegen, aber dei Brei-Kaltschale werde ich bestimmt trotzdem bald mal wieder machen.

 

Vielleicht gibts demnächst mal wieder ein Rezept. Gestern habe ich z.B. Cranberry-Relish eingekocht.

Also dann: Guten Appetit!

Euer Zeilenschmied

Fragen des Designs

Hmm, jetzt bastle ich ja heute schon länger an dem Blog rum, bin aber mit dem Design immer noch hin- und hergerissen.

Eigentlich gefällt mir das jetzige ganz gut, allerdings passt es irgendwie gar nicht zu DSA, was ja vermutlich doch den Schwerpunkt meiner Postings hier bilden wird …

Auch noch offen ist die Frage, wie ich mit Spoilern umgehe. Die beliebten MI-Tags aus den DSA-Foren gibts ja hier nicht.

Außerdem hab ich immer noch nicht raus, warum noch das WordPress-Standard-Favicon gezeigt wird und nicht mein schöner Blavatar. [Update: mittlerweile funktioniert es.]

Nunja, beim bloggen steckt offenbar – wie so oft – der Teufel im Detail.

Ein neuer DSA-Autoren-Blog

Schon länger habe ich mich mit dem Gedanken getragen, auch mal einen eigenen Blog zu beginnen. Und obwohl ich zunächst abgewiegelt habe, als Arkanil kürzlich zu weiteren Autoren-Blogs aufgerufen hat, hat der Gedanke in mir wieder verstärkt gearbeitet. Auch das Vorbild vom Eismann hat dabei sein Übriges getan.

Letztlich hat es aber den Ausschlag gegeben, dass ich heute eine Weisheitszahn-OP hatte und daher für andere Arbeit etwas außer Gefecht gesetzt bin. So hatte ich Zeit, mich mit Blogger, WordPress und einschlägigen Anleitungen im Netz auseinanderzusetzen und habe mir dann endlich einen Ruck gegeben und meinen Blog aufgesetzt.

Die letzte große Hürde war dann jedoch einen passenden Namen für den Blog auszusuchen. Inspiration fand ich schließlich bei meinem aktuellen DSA-Projekt „Im Schatten des Elfenbeinturms“, wo ich gerade in den letzten Tagen verstärkt zu Drakhard, dem Geisterschmied, recherchiert hatte.

Angelehnt an meinen häufig verwendeten Foren-Namen Drakon die Gorfar bloggt hier also in Zukunft für euch

Drakon, der Zeilenschmied